Zum Hochfest Fronleichnam lud die Seelsorgeeinheit Rosenstein am Donnerstagmorgen zum gemeinsamen Festgottesdienst in die St. Bernhard-Kirche nach Heubach ein. Pünktlich um 9.30 Uhr füllte sich das Gotteshaus – nicht nur mit Heubachern, sondern auch mit Gläubigen aus den umliegenden Gemeinden der Seelsorgeeinheit.

Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von der Werkkapelle Spießhofer & Braun, dem katholischen Kirchenchor sowie den diesjährigen Kommunionkindern aus Heubach und Ministranten aus Heubach und Böbingen. Für die jüngsten Gottesdienstbesucher gab es parallel eine eigene Kinderkirche.

Für viele Besucher war der selbstgestaltete Blumenteppich mit dem Motiv des Gemeindeschiffs ein besonderer Blickfang. Pfarrer Bernhard Weiß griff in seiner Predigt das Gedicht „Vom Wunder der Verwandlungen“ des Jesuiten-Paters Joe Übelmesser auf und entfaltete darin den Kern des Fronleichnamsfestes – das Hochfest von Leib und Blut Christi – auf eindrückliche und nachdenkliche Weise.

Die anschließende Prozession führte die Gemeinde zum nahen Pflegeheim Haus Kielwein, wo die Bewohnerinnen und Bewohner die Gläubigen wie jedes Jahr herzlich empfingen. Für viele von ihnen ist die Fronleichnamsprozession vor Ort ein fester und erfreulicher Höhepunkt im Jahreskalender.

Gartenfest mit Neuerung: der „Kirchentaler“

Nach der Prozession waren alle Gottesdienstbesucher sowie Gäste aus den Gemeinden der Seelsorgeeinheit und der Heubacher Stadtbevölkerung zum traditionellen Gartenfest beim Kindergarten St. Maria in der Karlstraße eingeladen. Das Wetter spielte mit: Es blieb trocken, und zwischendurch brach immer wieder die Sonne durch.

Bei gegrillten Hähnchen – längst eine Heubacher Fronleichnamstradition – selbstgemachten Salaten, Würstchen, Steaks, Pommes und einem vegetarischen Pfannengericht kamen zahlreiche Besucher im Garten zusammen. Der Nachmittag bot neben gutem Essen auch Kinderprogramm und vor allem das, was solche Feste ausmacht: gute Gespräche und Gemeinschaft.

Neu in diesem Jahr war der sogenannte „Kirchentaler“: Mit der eigens eingeführten Spendenwährung sammelte die Kirchengemeinde erste Mittel für die anstehende Renovierung der St. Bernhard-Kirche. Bereits an diesem Tag kam ein erster Grundstock zusammen – ein vielversprechender Auftakt für das Projekt.