Kindergarten St. Maria in Böbingen

So arbeiten wir – das ist unser Angebot

Wir sind ein viergruppiger Kindergarten mit Kindern im Alter von 1-6 Jahren. Es können bis zu 90 Plätze vergeben werden. Zur Zeit gibt es eine fünfte befristete Ganztagesgruppe mit 12 Plätzen.

Die Trägerin der Einrichtung ist die katholischen Kirchengemeinde St. Josef Böbingen.

Unser Team setzt sich aus staatlich anerkannten Erzieherinnen zusammen (Leitung, vier Gruppenleitungen, weitere pädagogische Fachkräfte (Erzieherinnen) einer Zusatzkraft, einer hauswirtschaftlichen Betreuungskraft für den Mittagstisch und  einer Berufspraktikantin).

Der Kindergarten bietet die Möglichkeit eines Mittagstisches. Die Kinder aller Betreuungsformen erhalten auf Wunsch die Möglichkeit im Kindergarten eine Mahlzeit einzunehmen. Es ist ein qualitatives, nahrhaftes und abwechslungsreiches Essen.

Wir haben Ruhe- und Schlafräume für 2 -3-Jährige und für 3- 6-Jährige. Die Kinder haben die Möglichkeit je nach  Bedürfnis  zu schlafen oder Ruhepausen wahrzunehmen.

Tagesablauf

  • Freispiel von 8:00 Uhr – 10:00 Uhr. In verschiedenen Funktions-/ Spiel- und Bildungsbereichen.
  • Tägliches Frühstück von 8:00 Uhr – 10:00 Uhr im Kindercafe
  • Morgenkreis ab 10:00 Uhr.
  • Aktivitäten ca. 10:10 Uhr – 11:10 Uhr. An 2 Tagen gibt es 3 Aktivitäten in allen Bereichen zur  freien  Wahl oder alternativ weiteres Freispiel. Es ist immer eine Bewegungseinheit enthalten. Die Kinder entscheiden an welcher Aktivität sie teilnehmen, ob sie teilnehmen und an welchem Tag.
  • Stammgruppenzeit 11:00 Uhr bis Ende. Diese wird für Geburtstage und gruppeninterne Belange genutzt.
  • Mittagessen 12:00 Uhr – 12:30 Uhr.

Wochenplan / Besondere Angebote

  • Montag: Stammgruppentag: Dieser ist dazu da, um differenziert auf die Kinder und deren Entwicklung, wie auf das Alter und Themen der Kinder einzugehen. Die Aktivitäten orientieren sich an den Kindern.
  • Dienstag: Aktionstag: Freie Wahl an Aktivitäten oder Freispiel.
  • Mittwoch: Altershomogene Förderung: Es finden alters-und entwicklungsgerechte Aktivitäten im Miniclub, im Club der Kleinen, der Mittleren und der Großen statt.
  • Mittwochnachmittag: Aktionstag: Freie Wahl an Aktivitäten oder Freispiel. Garten-AG oder Naturtag: Die Kinder erleben und erfahren im Selbst -Tun mehr über die Natur/ das Wachstum/ Lebensbereiche in der Natur und vieles mehr.
  • Donnerstag:Aktionstag: freie Wahl an Aktivitäten oder Freispiel
  • Freitag: Wald, Wiesen oder Naturtag: Von April bis Oktober wird dieser Tag als Waldtag gestaltet. Von November bis März wird dieser Tag je nach Witterungals Natur- und Wiesentag gestaltet.

Nestgruppen

Sternenkinder (Kleinkindgruppe): 1-3 Jahre
Die Kinder werden mit ca. 3 Jahren, je nach Bedürfnis des Einzelnen, ins teiloffene Konzept integriert.

Königskinder (Kleinkindgruppe): 2-4 Jahre
Die Kinder werden mit ca. 3 Jahren, je nach Bedürfnis des Einzelnen, ins teiloffene Konzept integriert. Die Kinder haben so die Möglichkeit sich in einem geschützten Bereich aufzuhalten und gleichzeitig auch die Räumlichkeiten der teiloffenen Gruppen nach eigenen Bedürfnissen für sich kennenzulernen und zu erobern. 

Sonnenkinder (Gruppe mit teiloffenem Konzept): 3-6 Jahre

Lichtkinder (Gruppe mit teiloffenem Konzept): 3-6 Jahre 

Gruppe mit teiloffenem Konzept: 3-6 Jahre
(zeitlich befristete Kleingruppe)    

Pädagogische Arbeit und Konzept

Bild vom Kind 

Unser Bild vom Kind  lässt sich mitunter an den Aussagen drei bedeutender Pädagogen und Psychologen aus der Vergangenheit, beschreiben.

  • „Maria Montessori“ nennt das Kind einen „Baumeister seines Lebens“
  • „Piaget“ spricht vom Kind als „Akteur seiner Entwicklung „ und  
  • „Reggio“  übernimmt dieses als „Konstrukteur seiner Wirklichkeit“.

Dazu bieten wir:

  • Bewegungs- und Aktivitätsmöglichkeiten um Körperfunktionen und Fähigkeiten kennenzulernen.
  • Herausforderungen durch Projekte und Angebote,
  • Lernwerkstätten und Forscherräume, innen und außen. 

„Spiel ist nicht Spielerei, sondern es hat hohen Ernst und tiefe Bedeutung.“  Friedrich Fröbel 

Unser Ziel ist es, dass das Kind sich auf seine eigene Art mit seiner Umwelt auseinandersetzt, es erforscht, begreift und erobert. Das Kind durchläuft hierbei die wichtigsten Lern- und Entwicklungsprozesse der frühesten Kindheit, indem es einem scheinbar mühelosen inneren Antrieb folgt und oft ganz in seine Beschäftigung versunken ist. Das wollen wir allen Kindern durch einen liebevollen, wertschätzenden Umgang vermitteln. Dabei ist für uns die Gemeinschaft ein wichtiger Bestandteil in unserem Alltag.

Das Konzept teiloffener Gruppen 

Wir arbeiten nach dem Baden Württembergischen Bildungs- und Orientierungsplan.
Entwicklungsfeld Körper: Bewegungsbaustellen / Bewegungsförderung im Garten / Gesundheitserziehung
Entwicklungsfeld Sinne: hierzu gehören alle Bereiche der Sinneserfahrungen von Experimenten, Umwelt und Naturerfahrungen Musikalische Erziehung
Entwicklungsfeld Sprache: Bilderbücher, Rollenspiele, Fingerspiele, Kommunikation miteinander, Literacy, Stimmbildung,. Sprachrhythmus, Streitkultur
Entwicklungsfeld Denken: Experimente aller Art, Mathematik, Konstruieren,
Entwicklungsfeld Gefühl, Mitgefühl: Sozialverhalten  erarbeitete Regeln
Entwicklungsfeld Sinn Werte Religion: Religiöse  Aktivitäten, Feste feiern, Gottesdienste, Vermittlung christlicher Grundwerte, lernen am Vorbild auch beim Lösen von Konflikten

Wir bieten den Kindern und Eltern ein Konzept teiloffener Gruppen mit Bildungsbereichen und Funktionsbereichen an.

Den Kindern stehen folgende Bildungs- und Funktionsbereiche zur Verfügung

Bauzimmer
Das Konstruieren, Gestalten und Planen von Bauwerken mit großen und mit kleinen Bausteinen mit Legos, Platten, Hölzern, Schachteln, Rollen, echten Steinen, Naturmaterialien wird hier zum Erlebnis.

Experimentierzimmer
Auf Neues neugierig sein und ausprobieren. Naturphänomene spielerisch erleben und erkenn. Hier kann man, Selbst – tun, füllen,  wiegen, messen, vergleichen, untersuchen, forschen.

Musikzimmer
Rhythmus, Takt und Klänge selber hören, ausprobieren, musizieren. Klanggeschichten ausgestalten, Rappen, tanzen spielen mit Musik.

Literatur und Spielzimmer
Geschichten Bilderbücher, Regelspiele und spannende Hörspiele warten hier auf uns. Literacy für jedes Kind.

Rollenspielzimmer
Hier kommt das Verkleiden, Kochen, Kasperle spielen in Rollen schlüpfen, Theater spielen,  Pirat, Mama, Papa oder Prinzessin sein nicht zu kurz.

Bewegungsinseln im Gemeinschafts- Turn- und Ruheinselraum
Das Klettern, Turnen und Tanzen braucht natürlich einen eigenen Raum. Ich bewege mich, das macht Spaß und nachmittags finde ich dort eine Ruheinsel. Hier gibt es eine Riesenburg zu bauen oder ein spannendes Fußballspiel mit Tor Schuss und Sieg

Kindercafe
Hier darf ich essen, trinken, mich unterhalten,neue Freunde treffen und kennenlernen.

Küche
Hier wird gebacken und gekocht was das Zeug  hält.

Kreativzimmer
Hier sind beim Gestalten, Schneiden, Kleben, Kleistern, Malen, Reißen, Basteln, Falten lauter kleine Künstler am Werk. 

Garten
Er lädt die Kinder mit über 2000 m, mit einer großen Auswahl an Fahrzeugen zum Fahren und zur Bewegung ein, aber auch zum Springen, Toben, Fußballspielen, Klettern, Matschen, Rutschen, Sandeln, Verstecken , Schaukeln, Hangeln , Balancieren, Baggern Trampolinspringen und noch vielem  mehr. Der Garten kann wie alle Räumlichkeiten  auch während der Freispielphase bespielt werden. 

Wichtige Bestandteile unserer pädagogischen Arbeit

Arbeiten nach QM (Qualitätsmangement)
Der Kindergarten garantiert einen hohen Standard durch erarbeitete, festgelegte und freigegebene Prozesse im Qualitätshandbuch der Seelsorgeeinheit Rosenstein.

  • Berliner Eingewöhnungsmodell 
  • Regelmäßige Dokumentationen Beobachtungen
    Beobachtungen zur Ermittlung der  Interessen und Themen der Kinder .Dies wird in Bildungs- und Lerngeschichten oder freien Beobachtungen dokumentiert und festgehalten. Sie dienen auch dazu die Bedürfnisse zu erkunden und somit situationsorientiert arbeiten zu können. Sie werden im gesamten Team erörtert und besprochen. Weiter bieten Sie Ihnen eine Grundlage für die Entwicklungsgespräche und der Entwicklungsbiographie ihres Kindes.
  • Portfolio für jedes Kind (Lerngeschichten, Ich– Erfahrungen, Erlebnisse…eigene Kunstwerke)
    Wir führen im Kindergarten Portfolios. Das Portfolio beinhaltet die Bildungsbiographie eines Kindes und macht diese nachvollziehbar. Es ist eine Zusammenstellung von Dokumenten und Materialien, die im Laufe der Zeit verschiedene Aspekte der Entfaltung und Entwicklung eines Kindes aufzeigen. Die Dokumentation beschreibt den Entwicklungsweg und Bildungsprozess des Kindes und macht die individuelle Entwicklung des Kindes nachvollziehbar, wie z.B. Beobachtungen der Erzieherinnen, Lerngeschichten, Informationen von Seiten der Eltern, Arbeiten der Kinder     (wie z.B. Gemälde, Geschichten, Beiträge, Kommentare) aber auch Fotos, die die Kinder bei Lernprozessen, beim Entdecken sowie bei der Bewältigung neuer Herausforderungen zeigen.
  • Projektarbeit
    Das Ziel unserer Projektarbeit ist die vielfältige Auseinandersetzung mit einem speziellen Thema. Die Inhalte des Projektes orientieren sich an den Interessen der Kinder oder des   einzelnen Kindes. Sie werden durch gezielte, vielfältige Angebote in den Lernbereichen vermittelt und je nach Thema finden auch dazugehörende Exkursionen statt.
  • Regelmäßige Eltern und Entwicklungsgespräche (mindestens einmal im Jahr)
  • Beschwerdemanagement (Verbindlich festgelegtes Verfahren zum Umgang mit Beschwerden)
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Elternarbeit: Wir sind  die familienergänzende  Einrichtung, beziehen die Eltern mit ein und berücksichtigen ihre Meinung. In einer vertrauensvollen und von Verständnis geprägten  Zusammenarbeit mit den Eltern sehen wir eine wichtige Basis für die Erziehung der Kinder geschaffen. Wir bieten Eltern Hilfe, Unterstützung und Beratung in Erziehungsfragen an. Wir informieren regelmäßig über pädagogische Inhalte und machen unsere Arbeit transparent. Wir bieten Eltern Entlastung zu Ihrer Berufstätigkeit.

Was ist uns sonst noch wichtig:

  • Partizipation , Mit- und Selbstbestimmung der Kinder: Die Kinder haben ein großes Mitbestimmungsrecht und Partizipation wird bei uns groß geschrieben. So haben Kinderkonferenzen in allen Altersstufen Ihren festen Platz. Die Kinder können so spielerisch, durch eigene freie Entscheidungen, Mitbestimmung und eigenes selbständiges Handeln  zu selbständigen  und selbstbewussten Persönlichkeiten heranreifen.
  • Eine liebevolle, wertschätzende, an den Bedürfnissen und Interessen  der Kinder orientierte Pädagogik.
  • Christliche Wertevermittlung
  • Spracherziehung: Wir binden in unsere pädagogische Arbeit das Sprachprogramm des Landes Baden Württemberg (Kolibri)  ein. Zusätzlich bereiten wir die Schulanfänger im Sprachclub täglich spielerisch auf die Schule vor.
  • Vermittlung von Naturerfahrungen und Naturerlebnissen (Deswegen gibt es einen wöchentlichen Wald- und Naturtag und eine zusätzliche Garten AG)
  • Recht auf Bildung der Kinder 
  • Bewegung: Unser großer und dicht bewachsener Garten bietet den Kindern eine Vielfalt an Spielmöglichkeiten, sich zu bewegen und Lernerfahrungen zu machen. Er wird auch als Funktionsraum genutzt.
  • Regelmäßige Fortbildungen für alle pädagogischen Kräfte zum Wohle der Kinder
  • Kooperation und Austausch mit der örtlichen Grundschule und anderen unterstützenden Institutionen.
  • Eine gute Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat.
  • Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung durch regelmäßige Elternumfragen (mit Auswertung der Uni Darmstadt). Um den Kindergarten mit den Augen von außen zu begutachten und  zu sehen, und eine Stagnation in der Entwicklung des Kindergartens  zu verhindern gibt es Elternumfragen. Diese finden alle  3 Jahre statt. Dem Kindergarten bietet es die Möglichkeit – da die Umfrage anonym ist – alle Eltern zu hören,  die Umfrage auszuwerten und  zu reflektieren und entsprechend  zu handeln. Kinderumfragen  und einer Konzeption, die regelmäßig reflektiert und weiterentwickelt wird
  • Ein vertrauensvolles  offenes und ehrliches Arbeiten mit den Eltern, dem Träger, dem Team und der Gemeinde. 

„Denn indem ein Mensch mit den ihm von Natur gegebenen Gaben sich zu verwirklichen sucht, tut er das Höchste und einzig Sinnvolle, was er kann.“ Hermann Hesse

Sollten Sie Interesse oder Fragen haben, freuen wir uns über einen Besuch von Ihnen. Gerne führen wir Sie durch unseren Kindergarten und stellen Ihnen unsere Arbeit vor.

Katholischer Kindergarten St. Maria
Kirchberg 12
73560 Böbingen/Rems

Telefon: 0 71 73 – 1 21 44
E-Mail: StMaria.Boebingen@kiga.drs.de

Betreuungsangebot:
Für Kinder im Alter von 1 – 6 Jahren

Regelgruppe:
Mo – Fr 08:00 – 12:00 Uhr
Mo – Do 13:30 – 16:00 Uhr

Gruppe mit verlängerter Öffnungszeit:
Mo – Fr 07:00 – 13:30 Uhr

Gruppe mit Ganztagesbetreuung:
Mo – Fr 07:00 – 16:00 Uhr

Downloads:
Kindergartenbeiträge 2020
Ferienplan 2020

Leitung:
Elisabeth Krieg

Stellvertretende Leitung:
Katrin Wörner

Träger:
Katholische Kirchengemeinde
Böbingen an der Rems