Das Haus Nazareth und die Jahreskrippe

Ein überaus gastfreundliches Haus

Das Haus Nazareth oder auch „Schlössle“ in Böbingen ist ein denkmalgeschütztes Gebäude. Im Erdgeschoss befindet sich die Schlosskapelle, die katholische Pfarrbücherei, der „Eine-Welt-Laden“ und der Jugendraum „Teestube“. Im ersten Obergeschoss befindet sich die Jahreskrippe.
Als Gruppe oder auch als Einzelperson kann die „Wohnung“ gemietet werden. Hier finden sich bis zu 29 Betten, eine Küche sowie Sanitäreinrichtungen. Mehr Informationen und die Vermietung ist über das Pfarramt möglich.

Auf der Südseite des Schlössle wurde der ehemalige Gemüsegarten des Pfarrers 2005 zu einem Kräutergarten umgestaltet, der frei zugänglich ist und gerne besucht werden darf. Zwischen Weinreben und Königskerzen ist es der Duft von Rosmarin, Lavendel, Salbei und vieler anderer hier wachsender Kräuter, der sich mit dem der zahlreichen Rosen in diesem Garten vermischt, der den Charme längst vergangener Zeiten verströmt.

Das Haus Nazareth von Norden her gesehen

Der Kräutergarten auf der Südseite des Hauses

Die Böbinger Jahreskrippe

Die Jahreskrippe im Böbinger Schlössle hat 2025 zum 43. Mal geöffnet….

Auf Initiative von Pfarrer Georg Kolb wurde im Jahr 1979 erstmals in der damaligen Pfarrscheuer eine Krippe mit Szenen aus dem Leben Jesu dargestellt. Nach dem Umbau des Schlössle hat die Jahreskrippe dort, im Haus Nazareth, einen eigenen Raum bekommen. Bis heute wird die sie in dieser Tradition alljährlich unter einem neuen Thema aufgebaut. Ein Team von Krippenbauer*innen aus der Gemeinde und darüber hinaus planen und erstellen diese in unzähligen Stunden und mit viel Herzblut.

Die diözesanweit wohl einmalige Krippe will keine Ausstellung, sondern eine originelle Art der Weitergabe der frohen Botschaft Jesu sein. Die Besucher, die etwa eine halbe Stunde Zeit mitbringen müssen, sind eingeladen, sich beim Betrachten der Szenen auf das Wort Gottes einzulassen, es auf Ihr Leben anzuwenden daraus Kraft und Orientierung für Ihren Alltag zu schöpfen.

Hab Mut, steh auf!

So lautet das Thema der inzwischen zum 43. Mal neu aufgebauten Böbinger Jahreskrippe.

Ab Anfang Advent erwarten die Böbinger Krippenbauer*innen wieder interessierte Besucher und Besucherinnen, die sie nicht nur zum Bestaunen der 26 neu gestalteten Szenen, sondern auch zum Nachdenken und Meditieren oder auch zum Auffrischen der biblischen Geschichte einladen wollen.

Die Jahreskrippe zeigt aber nicht nur verschiedene mehr oder weniger bekannte biblische Szenen aus dem Alten und Neuen Testament, sondern stellt auch Heilige und bedeutende Menschen unserer Zeit dar. Wie immer steht die Weihnachtskrippe im Mittelpunkt des Gesamtkunstwerks. Gut die Hälfte der Szenen erzählen das Leben und Wirken Jesu von der Geburt bis zur Auferstehung. Vom ersten Testament beleuchtet die Krippe die Geschichten von Abraham, Mose, den Propheten Jona und Elia und der Richterin Deborah. Aus nachbiblischer Zeit werden der Heilige Franziskus, Mahatma Gandhi und Sabine Werth dargestellt.

Der mit Musik untermalte Text erklärt die Szenen kurz und beschreibt, wie die erzählten Geschichten uns heute aus unserem Glauben heraus zum Aufstehen und mutigen Handeln bewegen können.

Die Böbinger Krippenbauer*innen freuen sich, dass nun nach Jahren Pause durch die Corona-Pandemie eine Neugestaltung möglich wurde und laden ganz herzlich zum Besuch der Krippe im Böbinger Schlössle ein.

Öffnungszeiten:

Vom 25. Dezember 2025 bis 8. Februar 2026 an Sonn- und Feiertagen jeweils von 14 bis 16 Uhr

Extraführungen für Gruppen und Einzelpersonen, auch für Kinder, Kommunion- und Firmgruppen oder Schulklassen sind nach Anmeldung im Pfarrbüro von Anfang Dezember bis Ende April jederzeit möglich.

Auf Ihr Kommen freut sich das Team der Böbinger Jahreskrippe

Einige Impressionen aus der Jahreskrippe

Downloads: Chronik 1979-2020